Psyche im Quadrat

Über den Podcast: Willkommen zu Psyche im Quadrat, einem Podcast, der die Themen der psychischen Gesundheit aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Moderator Matthias Riedel-Rüppel, selbst Mitarbeitender des Bezirks Oberbayern und der Kliniken des Bezirks Oberbayern sowie Intendant im Kleinen Theater Haar, bringt in jeder Folge Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und Leistungsträger an einen gemeinsamen Tisch. Ziel ist es, eine offene Diskussion über psychische Erkrankungen zu fördern und neue Wege des Verstehens und Unterstützens zu eröffnen.
Durch Psyche im Quadrat kommen Menschen zu Wort, die auf verschiedene Weisen betroffen sind: Betroffene, die ihren Alltag bewältigen, Angehörige, die unterstützen und Orientierung geben, Fachkräfte, die behandeln und begleiten, sowie Vertreter des Bezirks Oberbayern, der zahlreiche Hilfsangebote finanziert und organisiert. Diese verschiedenen Sichtweisen zusammenzubringen eröffnet eine umfassendere Perspektive auf die Herausforderungen und Bedürfnisse im Bereich der psychischen Gesundheit.

Psyche im Quadrat

Neueste Episoden

Suizidgedanken – Wie Reden Leben retten kann. Zwei Perspektiven

Suizidgedanken – Wie Reden Leben retten kann. Zwei Perspektiven

58m 16s

Trigger Warnung: In dieser Folge sprechen wir offen über Suizidalität, Suizidgedanken und psychische Krisen.
Suizidgedanken sind für viele Menschen noch immer ein Tabuthema. Dabei kann gerade das offene Ansprechen ein wichtiger Schritt sein, um Menschen in einer Krise zu erreichen und Hilfe möglich zu machen.
Anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September spricht Moderator Matthias Riedl-Rüppel mit zwei Gästinnen, die unterschiedliche Perspektiven auf Suizidalität mitbringen: Dr. Karolina de Valerio hat selbst eine suizidale Krise erlebt und arbeitet heute als EX-IN-Genesungsbegleiterin beim Münchner Bündnis gegen Depression. Victoria Kramer, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, bringt die professionelle Perspektive aus ihrer Arbeit...

Mut zur Hilfe – Was Kinder- und Jugendpsychiatrie leisten kann

Mut zur Hilfe – Was Kinder- und Jugendpsychiatrie leisten kann

54m 11s

Wann braucht ein Kind professionelle Hilfe? Was passiert eigentlich in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie? Und warum ist der Schritt, Unterstützung anzunehmen, oft der mutigste, den Familien gehen können?
In dieser Folge spricht Moderator Matthias Riedl Rüppel mit Priv.-Doz. Dr. Katharina Bühren, Ärztliche Direktorin des kbo Heckscher-Klinikums.
Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Türen der Kinder- und Jugendpsychiatrie und sprechen über psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, Warnsignale, Behandlungsangebote sowie die Rolle von Eltern, Schule und Gesellschaft.
Die Folge zeigt, wie moderne Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeitet, mit Vorurteilen aufräumt und Mut macht, frühzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen.

In dieser...

Alltag planen nach der Klinik – Beratungs- und Unterstützungsangebote

Alltag planen nach der Klinik – Beratungs- und Unterstützungsangebote

52m 13s

Was muss nach der Entlassung aus der Klinik konkret passieren, damit der Alltag gelingt? In dieser Folge geht es um Beratungs- und Unterstützungsangebote nach der Klinik – von Entlassplanung und Case Management über Sozialpsychiatrische Dienste bis hin zu ambulanten Hilfen im Wohnumfeld. Die Folge zeigt, wie Klinik und ambulante Versorgung zusammenarbeiten, wo Angehörige Unterstützung finden, welche Angebote es in Oberbayern gibt und an welchen Stellen das System auch an seine Grenzen stößt. Eine orientierende Folge für Betroffene, Angehörige und alle, die wissen möchten, welche Hilfen nach der Klinik wirklich tragen können.

Für wen ist die Folge?
Menschen nach einem Klinikaufenthalt,...

Von der Klinik in den Alltag – Erfahrungen, Herausforderungen & Wege nach der Entlassung

Von der Klinik in den Alltag – Erfahrungen, Herausforderungen & Wege nach der Entlassung

60m 16s

Was passiert nach der Entlassung aus der psychiatrischen Klinik – und was braucht es, damit der Übergang in den Alltag gelingt? In dieser Folge sprechen wir über das „Wissensloch“ zwischen Klinik und Zuhause, über Schweigepflicht und Kommunikation, über Tagesstruktur, Selbsthilfe und Recovery. Im Mittelpunkt stehen Ängste, Vertrauen und Enttäuschungen – und die Frage, wie Unterstützung gelingen kann, ohne übergriffig zu werden. Eine Folge für Betroffene, Angehörige und alle, die Übergänge nach einem Klinikaufenthalt besser verstehen und gestalten möchten.